Die Galerie 149 präsentiert vom 18. April  bis 15. Mai 2026

Krisel Kollektiv

»Wrackmente«


Malerei, Installation, Performance, Film, Fotografie und digitale Medien

 

Die Künsterler*innen: Marten Blatt * Gretha Boenisch * Tamino Dathe * Stefanie Heinrich * Vaira Janz

 

Das 2025 gegründete, fünfköpfige Krisenkollektiv erforscht in interdisziplinärer Zusammenarbeit das Erleben und Bewältigen von Krisen – individuell wie gesellschaftlich. Die künstlerische Auseinandersetzung erfolgt mit unterschiedlichen Medien: Malerei, Installation, Performance, Film, Fotografie und digitalen Medien. Unterschiedliche Kompetenzen und interdisziplinäre berufliche Erfahrungen fließen ein, verschiedene Blickwinkel werden miteinander verschränkt und machen die Zusammenarbeit innerhalb des Kollektivs produktiv und unverwechselbar.

 

Der gemeinsame Arbeitsraum dient dabei als Experimentierfeld: Hier entstehen Reibungen und kreative Impulse, die inneren Gruppenprozesse ebenso Ideen beleuchten wie äußere gesellschaftliche Brüche.


Die Künstler:innen verstehen ihre internen Spannungen nicht als Konkurrenz zu globalen Krisen, sondern als Mikrokosmos, in dem Mechanismen des Zusammenwirkens erforscht werden. Die Krise gilt als produktiver Normalzustand, aus dem neue künstlerische Positionen hervorgehen und kollektive Diskurse angestoßen werden. So wird der Kosmos einer Gruppe künstlerisch erforscht, hinterfragt und darauf aufbauend künstlerische Positionen entwickelt, die dazu geeignet sein können mit dem Kollektiv in den Diskurs zu gehen.

 

Die Ausstellung „Wrackmente“ zeigt gemeinsame Arbeiten aus kollektiven Workshoptagen (u.a. Mahlzeit, 2025) sowie Werke, die auf Positionen anderer Mitglieder reagieren. 
 

Das Wort „Wrack“ in der Wortneuschöpfung „Wrackmente“ bezieht sich in der mittelniederdeutschen und damit niedersächsische Sprache für „herumtreibender Gegenstand“. Ausgehend von diesem Begriff entstehen so z.B. Arbeiten, die Fundstücke des Alltags wie „Wasch Dir mal die Hände“ von Stefanie Heinrich, in den Fokus nehmen. Auch wird der Begriff erweitert um „herumtreibende Lebewesen“: fotografische Arbeiten wie „poner la Mesa“ von Vaira Janz macht Menschen sichtbar, die zu Kommunikation zusammenkommen aber dann wieder auseinanderdriften. 


Das Wort „Wrackmente“ enthält das Wort „Fragmente“: so bringt Marten Blatt z.B. Bruchstücke von popkulturellen Referenzen als Sinnbild von Verwirrtheit und Überforderung, einem Spiegelbild unserer heutigen Gesellschaft, mit seinen Malereien ein.


So entsteht im Ganzen eine Ausstellung, die die einzelne Person und die Gesellschaft, teils auch mit selbstironischem Blick; in das Zentrum stellen.

 

Eröffnung am Samstag, 01. August 2026 um 18 Uhr

Künstlergespräch: Freitag, 14. August 2026 um 16:30 Uhr


Öffnungszeiten: Mi + Fr  15 – 18 Uhr, Do 17 – 20 Uhr


Der Eintritt ist frei



Beispiele

Die BIK Galerie 149 wird vom Kulturamt der Seestadt Bremerhaven gefördert.

 

Die BIK Galerie 149 wurde 2021 außerdem gefördert  durch die Stiftung Kunstfonds und das NEUSTART KULTUR-Programm.

Galerie 149 · Bürgermeister-Smidt-Straße 149

27568 Bremerhaven · Telefon 0471 - 41 46 39

 

Geöffnet Mittwoch + Freitag von 15:00 bis 18:00 Uhr und Donnerstag von 17:00 bis 20:00 Uhr während der Ausstellungen. 

An Feiertagen ist in der Regel geschlossen.  | mehr |

 

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