Aktuelle Ausstellungen


Clemens Austen

“House of Austen”

Malerei und Installation

 

Webpräsentation vom 28.3. – 24.4.2020
Das geplante Künstlergespräch am So., 19.04. um 15 Uhr wird voraussichtlich nicht stattfinden.

 

 

„House of Austen“ der Titel nimmt einen weiten Bezug auf Edgar Allan Poe. Aber auch auf den rheinischen Brauch Gaststätten nach dem Familiennamen der Wirtin oder des Wirtes zu benennen; in diesem Fall „Haus Austen“.

Fühlen Sie sich willkommen. Der Künstler lädt ein: Von Außen hinein in ein Innen.

 

Die Bilder Clemens Austens bilden ein nichtlineares Tagebuch, Logbuch, Stundenbuch oder Protokoll. Ein Protokoll des Daseins, das offenbart, was Worte verbergen.

 

Im umfassenden Archiv wird nichts verworfen und bewertet – einzig ein Fazit fehlt. Die notwendige Haltung zu diesem Prozess ist konzentrierte Ziellosigkeit und Furchtlosigkeit vor dem Uninteressanten.

 

Die umfangreiche Ausstellung zeigt Werke von 2007 bis heute. Wobei sich die Reihenfolge nicht mehr nachvollziehen lässt da die einzelnen Bilder immer wieder überarbeitet wurden.

 

Es tauchen Figuren auf die ihre Verwandtschaft zu Anime, Manga und Prähistorischem nicht verbergen.

 

Die Malereien und Zeichnungen lassen Erzählungen entstehen, diese verlieren sich wieder im Raum, auch im Schneegestöber des gegenstandsfreien Innenraumes. 

 

Clemens Austen „um die Wahrheit”
Clemens Austen „um die Wahrheit”
Clemens Austen Kulturbunker Köln 001
Clemens Austen Kulturbunker Köln 001
Clemens Austen Kulturbunker Köln 002
Clemens Austen Kulturbunker Köln 002
Clemens Austen Kulturbunker Köln 003
Clemens Austen Kulturbunker Köln 003
Clemens Austen „Birne”
Clemens Austen „Birne”

Da wir den Künstler Clemens Austen leider nicht persönlich vorstellen können, hier nun ein paar persönliche Daten:

 

Clemens Austen

geboren 1968 in Hannover.

Lebt und arbeitet in Bremen.

 

1989

Examen. Krankenpfleger, Hildesheim.

Seit dem tätig als Krankenpfleger in Pädiatrie, Aids-Pflege, Mutter-Kind-Klinik, Neurologie, Psychiatrie forensischen Psychiatrie und Sozialpsychiatrie.

Studien der Freien Kunst an der Freien Kunstschule (FIU), Hamburg.

 

2003

Diplom der Freien Kunst bei Professor Hannes Brunner in der Klasse für Bildhauerei und Projektkunst, Muthesius-Hochschule, Kiel.

Nach dem Studium Umzüge von Kiel nach Beijing, von Beijing nach Borkum, von Borkum nach Köln, von Köln nach Bremen. In Bremen seit 2008.

 

Beteiligungen an Ausstellungen und Projekten im öffentlichen Raum in Deutschland, den USA und China.

 

Mitbegründung und Betrieb von Kunsträumen und Künstler*innengruppen, Kiel, Köln, Bremen.

 

2011 

Verleihung des Preises der Landesschau des BBK Schleswig-Holstein, Brunsbüttel und Kiel

 

2013

atelier a.l.s (Clemens Austen, Knut Lagies, Annemarie Strümpfler) erhält den Literaturpreis der Kunsthalle Bremen und Forum Neue Musik realtime, Bremen.

 


Ausstellungsauswahl 2011 – 2020

 

2020

Gemeinsam mit Elke Schaub, Beteiligung an Miniaturen, Theaterkontor, Bremen.

Einzelausstellung Galerie 149, Bremerhaven.

Einzelausstellung Galerie Obere Treppe, Bremen.

 

2019

Gastkünstler anlässlich der offenen Ateliers in der Güterabfertigung und den Hafenateliers, Bremen.

Beteiligung in der Bunkerhill Galerie, Hamburg.

 

2018

Gemeinsam mit dem Duo „Never the less“, Beteiligung an Miniaturen, Theaterkontor, Bremen.

Ausstellung der Gruppe "Mars 1", (Eva Matti, Annemarie Strümpfler, Knut Lagies, Clemens Austen)  Humbold-Schlüter Forum für Künste e.V., Bremen.

marseins.wordpress.com/

Ausstellungsbeteiligung Kunstraum B, Kiel.

kunstraum-b.de/ausstellungen/der-anfang/

 

2017

Einzelausstellung Humbold-Schlüter Forum für Künste e.V., Bremen.

Gemeinsam mit Arne Rix, Beteiligung an Miniaturen, Theaterkontor, Bremen.

weser-kurier.de/bremen/stadtteile/stadtteile-bremen-mitte_artikel,-die-zweite-heimat-der-kunst-_arid,1659510.html

 

2016

Gemeinsam mit Peter Holz, Performance "Buchstaben Suppe" DKV Residenz, Bremen.

youtube.com/watch?v=RRgAsRRn_Bc2013

 

2015

Beteiligung an Kunst im Schlosspark, Köln-Stammheim, damit verbunden Beteiligung an Kunstgäste im Kulturbunker, Köln-Mühlheim. kunstgaeste.de/kunstgaeste1/

 

2014

atelier a.l.s (Clemens Austen, Knut Lagies, Annemarie, Strümpfler) gemeinsam mit dem Jungendensemble Neue Musik Bremen in der Kunsthalle Bremen.

youtube.com/watch?v=RRgAsRRn_Bc2013

 

atelier a.l.s erhält den Literaturpreis der Kunsthalle Bremen und Forum Neue Musik realtime, Bremen.

anke-fischer.de/tag/leben-lebenslinien/

atelier a.l.s, Beteiligung an Kap-Hoorn-Art 2013, Bremen.

vimeo.com/72358526

 

2012

Einzelausstellung anlässlich des Landesschaupreises, Brunswiker Pavillon, Kiel.

 

2011

Beteiligung im Kulturbunker der FH Kiel.

fh-kiel.de/index.php?id=10264

 

Preis der Landesschau des BBK-Schleswig-Holstein, Ausstellung & Katalog, Brunswiker Pavillon, Kiel.

shz.de/deutschland-welt/kultur/clemens-austens-gluecklicher-zufall-id208208.html

 

 



Aktuelle Ausstellung mit Susanne Helmert seit 22.02.2020:


„transience of life”

Mixed Media Arbeiten von Susanne Helmert

 

Gezeigt werden in der Zeit vom 22.02. bis zum 18.04.2020 Arbeiten der Hamburger Künstlerin Susanne Helmert.

 

Die Fotografin und Mixed Media Künstlerin nimmt uns in ihren Fotografien mit auf eine Reise in die einsamsten Gegenden der USA. Was wir sehen, sind alte, verlassene Farmhäuser, heruntergekommene Kirchen und Schulgebäude. Die Menschen, die diese Gebäude einst erbaut, benutzt und mit Leben gefüllt haben, offensichtlich schon seit Jahrzehnten fort. Was zurückgelassen wurde, ist nun dem natürlichen Lauf der Dinge überlassen. 

 

Susanne Helmert ist fasziniert von dem Zusammenspiel von Zeit und dem Rhythmus der Natur. An den Veränderungen in der physischen Welt wird für sie deutlich, dass nichts so sein wird, wie es einmal war. Für die Künstlerin geht diese Tatsache mit einer einzig-artigen melancholischen Schönheit einher, die sie in ihren Fotografien gekonnt einfängt. 

 

Transience of life oder auch die Vergänglichkeit des Lebens, lautet der Titel der Ausstellung, welcher sich wie ein roter Faden durch die Werke Susanne Helmerts zieht. Viele ihrer Arbeiten sind wie ein Memento Mori – eine Erinnerung daran, dass auch wir irgendwann nicht mehr sein werden. Ihre Fotografien sind für die Künstlerin nur eines von vielen Ausdrucksmitteln, die in den Werken zu finden sind. In ihren Collagen verwendet die Künstlerin zu dem auch Bienenwachs, sowie Ölfarbe als Malmittel und kombiniert diese mit Fundstücken und anderen alten Gegenständen, die uns an bereits vergangene Zeiten erinnern.

 

Insgesamt werden über 40 Mixed Media Arbeiten von der Künstlerin zu sehen sein.

Die Ausstellung wird am 22. Februar 2020 um 18 Uhr feierlich eröffnet und kann bis zum 20. März 2020 mittwochs bis freitags immer von 15-18 Uhr besucht werden.